Wie wirtschaftlich ist eine Holzpelletsheizung?
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Eine aussagefähige Wirtschaftlichkeitsberechnung für eine Heizung ist genau genommen nicht möglich. Die Investitions- und Finanzierungskosten lassen sich natürlich leicht berechnen.
Die Investitionsunterschiede können Sie aus den Angeboten für das jeweilige Heizungs-System ersehen. Sie liegen je nach Ausführung bei 4.000-9.000 Euro abzüglich der Fördergelder.
Die „große Unbekannte“ in der Berechnungs-Formel sind die ständig wechselnden Öl- und Gaspreise. Welchen Preis soll man für die nächsten 15-20 Jahre ansetzen? Den Momentanen?
Er steigt zur Zeit täglich. Den Gestrigen? Den Zukünftigen? Der lässt sich zwar erahnen, aber nicht konkret benennen.
Da aber eine Heizung in den nächsten 15-20 Jahren Betriebskosten verursacht, sind die Energiepreise hier gewichtiger als die Investitionspreise. Der Ölpreis liegt zur Zeit bei 70-90 Cent pro Liter inkl. 19% MwSt, der Gaspreis liegt in der Regel höher (inkl. der Bereitstellungsgebühr)
Der Pelletspreis liegt zur Zeit bei 15-18 Cent pro kg inkl. 7% MwSt. Dieser Preis ist seit 6 Jahren sehr stabil und schwankt nur regional und saisonal geringfügig. 2 kg Pellets entsprechen 1 Liter Heizöl, d.h. Pellets sind z.Zt. ca. 40-60% billiger.
Die Entwicklung der letzten 5 Jahre zeigt einen permanenten Preisanstieg bei Öl und Gas und es ist in den nächsten 10 Jahren eher von einem weiteren Anstieg auszugehen. Vor 20 Jahren kostete Öl ca. 20 Pfennig pro Liter, linear weitergerechnet würde der Liter Öl damit in 20 Jahren ca. 2,00 Euro kosten. (siehe hierzu auch Punkt: Fragen/Antworten, Sonstiges, Ölreserven, Buchtipp: „Ölwechsel“). Letztendlich muss jeder seine eigene Bewertung dieser Entwicklung machen. Mit einer Pelletsheizung haben Sie aber dann in jedem Fall zusätzlich die Umwelt geschont, die heimische Wirtschaft gestärkt und sich unabhängig von weltpolitischen Mechanismen (Kriege um das letzte Öl) gemacht.
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Was ist beim Schornstein/Kamin zu beachten?
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Beim Neubau ist auf den Einbau eines feuchtebeständigen Kamins zu achten. Bei Kaminsanierungen (Altbau) werden hierfür zahlreiche Systeme am Markt angeboten.
Die Auswahl und die richtige Dimensionierung des Schornstein-Systems ist wichtig für die einwandfreie Funktion des Heizkessels. Der benötigte Kaminquerschnitt ist von verschiedenen Faktoren, wie z.B. Nennheizleistung und Kaminhöhe, abhängig. Wir empfehlen Ihnen daher eine Kaminberechnung vom Fachmann.
Als Faustregel gilt: bis 10 kW Kesselnennheizleistung = 14 cm Kaminquerschnitt
10 bis 20 kW Kesselnennheizleistung = 14 bis 16 cm Kaminquerschnitt
20 bis 30 kW Kesselnennheizleistung = 16 cm Kaminquerschnitt
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Was ist eine Lambdasonde?
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Die Lambda-Sonde wurde in der Holzverbrennungstechnik eingeführt, um wechselnde Verbrennungsverhältnisse auszugleichen. Wenn beispielsweise bei der Stückholzverbrennung der Holzstapel zusammenbricht, weil die unteren Hölzer ausgebrannt sind, verändern sich die Verbrennungsverhältnisse sehr stark. Mit Hilfe der Lambda-Sonde kann nun das Luftverhältnis nachgeregelt werden, um wieder eine gute Verbrennung einzustellen.
Auch in der Pelletsheiztechnik ist die Lambda-Sonde noch recht verbreitet. So wird Sie beispielsweise von Schalenbrennersystemen benötigt, die die Pellets von oben in die Glut hineinwerfen. Auch hier verändern sich die Verbrennungsverhältnisse stark, da die kalten Pellets die Glut schlagartig abkühlen wenn sie in die Brennerschale fallen. Das Luftverhältnis muss also auch hier nachgeregelt werden.
Nachteil der Lambda-Sonde ist, dass sie sehr verschleißanfällig ist und oftmals getauscht werden muss. Aus diesem Grund setzt sich in der Pelletskessel-Branche immer mehr das Unterschubsysteme mit RCB-Verbrennungtechnik durch. Hierbei werden Pellets von unten gleichmäßig zur Glut geführt. Damit bewegen sich die Pellets im Fluss der Verbrennung, also Nachtrocknung, Ausgasung und Ausbrand. Hierdurch entsteht eine sehr gleichmäßige Verbrennung. Zusammen mit der RCB-Verbrennung in einer Edelstahl-Nachverbrennungskammer mit Verbrennungstemperaturen von etwa 1000-1100°C verbrennen die Holzgase so sauber und gleichmäßig, dass eine Lambda-Sonde gar nichts mehr zu tun hätte. Sie wird also nicht mehr benötigt und man kann sich so oft erheblich Reparatur- bzw. Wartungskosten ersparen. Von den Abgaswerten ist ein gutes RCB-System, einem Lambda-geregelten Systemen gleichwertig, oft sogar noch etwas besser.
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Welche Möglichkeiten der Lagerung gibt es?
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| Pellets-Lagerräume mit Schrägböden lassen sich in fast allen Kellerräumen nachträglich einbauen. Oft werden sie an der Stelle errichtet, wo vorher die Öltanks standen. Beim Neubau eines Hauses lässt sich der Lagerraum natürlich gleich optimal planen. Gibt es keine Möglichkeit die Pellets im Haus zu lagern, kann man auch auf ein Erdlager oder die Aufstellung eines Sacksilos im Außenbereich ausweichen. Seit neuestem gibt es auch sogenannte Gewebetanks ( siehe hierzu Punkt: was ist ein Gewebetank?). Lagersysteme für Dachböden gibt es ebenfalls. Allerdings sollte hier unbedingt die Dachboden-Statik beachtet werden.
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Was ist ein Gewebetank?
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| Der Gewebetank wurde speziell für die fachgerechte und kostengünstige Lagerung von Pellets entwickelt. Im Gegensatz zum Bau eines Lagerraums ist dieser Tank in kurzer Zeit aufgestellt. Zudem entfallen hier Absaugleitungen und Prallschutzmatte. Dank einer neuen Streudüsentechnik lässt sich der Gewebetank vollständig füllen und, wegen seiner taillierten Form, auch nahezu vollständig entleeren. Anders als herkömmliche Sacksilos ist der Gewebetank aus einem dauerhaft antistatischen und staubdichten, jedoch luftdurchlässigen, Gewebe gefertigt. Eine ideale Lösung bietet er auch bei feuchten Kellerwänden oder für Häusern in hochwassergefährdeten Gebieten. Eine Aufstellung im Außenbereich ist auch möglich. Durch Anbringung einer Dach- und Seitenverkleidung entsteht ein Schutz gegen direkten Regen und UV-Licht. Gewebetanks gibt es bedarfsgerecht in quadratischer sowie rechteckiger Form und in verschiedenen Größen.
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Wie groß muss mein Lagerraum / Gewebetank sein?
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Holzpellets benötigen aufgrund ihrer hohen Energiedichte ein deutlich geringeres Lagervolumen als andere biogene Brennstoffe. Die Größe des Lagerraums richtet sich nach dem jährlichen Wärmeverbrauch und der dafür benötigten Menge Holzpellets. Es gibt eine Faustregel: pro Kilowatt Heizlast werden 0,9 Kubikmeter Lagerraum benötigt. Hier ist das nicht nutzbare Raumvolumen (siehe: wie sollte der Lagerraum aufgebaut sein?) schon berücksichtigt. Beispiel: Ist Ihr Heizkessel auf eine Heizleistung von 12 Kilowatt ausgelegt, benötigen Sie hierfür 10,8 Kubikmeter (12 x 0,9) Lagerraumvolumen.
Für die Berechnung der Größe eines Gewebetanks gilt: pro kW Heizlast = 400 kg Pellets-Jahresbedarf. Unser Beispiel: 12 (Kilowatt) mal 400 kg = 4800 kg Gewebetank
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Wie berechne ich die benötigte Lagerfläche?
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| Pro kW Heizlast benötigen Sie 0,9 m³ Lagerraum. Wenn Sie also die benötigte kW Heizlast Ihres Hauses mit 0,9 multiplizieren und durch die Lagerraumhöhe dividieren, erhalten Sie die Lagerfläche. Beispiel: Ihr Haus hat eine Heizlast von 12 kW und die Lagerraumhöhe beträgt 2,50 m. Berechnung: (12 x 0,9 : 2,5) = 4,30 qm Lagerfläche
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An welcher Stelle sollte der Lagerraum sein?
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Die Pellets werden mittels Tankwagen angeliefert. Diese Tankwagen verfügen über einen Pumpschlauch mit max. 30m Länge. Die Befüllkupplung sollte daher nicht mehr als 30m von der Hauszufahrt entfernt sein.
Wenn möglich, sollte der Lagerraum an eine Außenmauer angrenzen, da der Befüllstutzen von außen zugänglich sein sollte. Im Tankraum muss eine Entlüftungsmöglichkeit vorgesehen sein. Bei innenliegendem Lagerraum müssen Befüllrohr und Entlüftungsrohr bis an die Außenmauer geführt werden.
Der Heizraum sollte ebenfalls an eine Außenmauer angrenzen, weil dadurch eine direkte Be- und Entlüftung des Heizraums möglich ist. Bei innenliegendem Heizraum muss ein Lüftungsrohr (mind. 200 cm2) bis an die Außenmauer geführt werden.
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Wie sollte der Lagerraum aufgebaut sein?
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Grundsätzlich sollte der Pelletslagerraum länglich-rechteckig sein. Wobei die Raumbreite wenn möglich 2,0m nicht übersteigen sollte, z.B. (2 m x 3 m) oder (1,8 m x 3,2 m) etc. Je schmäler der Raum ist, desto besser, denn dadurch entsteht weniger Leerraum unterhalb der Schrägböden. Sie haben also somit weniger Leer-Volumen.
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Gibt es bautechnische Vorschriften zu Heiz- und Lagerraum?
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Grundlage für die Lagerung von Brennstoffen bilden in Deutschland die jeweils bundeslandspezifischen „Verordnungen über Feuerungsanlagen und Brennstofflagerung“ (FeuVO). Diese enthalten jedoch keine für Pellets spezifischen Lagervorschriften. Im Allgemeinen werden daher die Lagervorschriften für feste Brennstoffe herangezogen. Nach dieser Auslegung gelten in den meisten Bundesländern, bis zu einer Menge von 15 t bzw. Heizkessel mit einer Leistung unter 50 kW, keine Auflagen ( wie z.B. F 90 etc.). Daher können die Pellets ohne zusätzliche Brandschutzvorkehrungen sowohl im Keller als auch auf dem Dachboden gelagert werden. Die Aufstellung eines Gewebetanks und des Heizkessels im gleichen Raum ist zulässig, wenn ein Mindestabstand von von einem Meter eingehalten wird.
Zu beachten ist: Im Pelletslagerraum dürfen sich keine Lichtschalter, Steckdosen, Lichtlampen oder Verteilerdosen und dergleichen befinden! Des Weiteren muss außerhalb des Heizraumes - im Bereich der Heizraumtür ein „Not-Aus-Schalter“ angebracht werden. Wie auch bei allen anderen Heiz-Systemen sind die Heizraumtür und die Tanktür als Brandschutztüren (T 30) auszuführen. Sie müssen sich nach außen öffnen lassen und mit einer Dichtung versehen sein.
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Aus was bestehen Holz-Pellets?
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| Holzpellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz (Sägemehl, Hobelspäne, Waldrestholz). Sie werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln erzeugt. Die Reinheit und Qualität der Pellets wird von anerkannten Prüfinstituten ständig kontrolliert (siehe: welche Pellets-Normen gibt es?).
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Wie werden Pellets hergestellt?
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| Pelletierpressen drücken die Späne unter hohem Druck durch eine Matrize mit einer Vielzahl kleiner Öffnungen. Die so entstehenden zylindrischen Stäbchen sind bis zu 50 Millimeter lang und haben einen Durchmesser von ca. sechs Millimetern.
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Wie viele Pellets sollte ich bestellen?
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| Pellets sollten Sie in einer Größenordnung von ca. einem Jahresverbrauch bestellen. Zwei Gründe: Zum einen, sollten Pellets wegen der Raumluftfeuchte nicht wesentlich länger als ein Jahr gelagert werden und zum anderen, können Sie so Ihre Pellets-Lieferungen regelmäßig immer im Sommer (günstigere Preise) ordern.
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| Wo bekomme ich Pellets? |
| Der Pelletsmarkt wächst dynamisch. Immer mehr Pellets-Hersteller und Händler drängen auf den deutschen Pellets-Markt und gewährleisten so eine flächendeckende Versorgungs-Sicherheit. Eine aktuelle Liste der Anbieter von Pellets finden Sie z.B. unter: www.Pellets-Lieferanten.de
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Was sollte ich beim Kauf der Pellets beachten?
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| Neben der Qualität und dem Preis sollten Sie bei der Anlieferung ihrer Pellets mit einem Tankwagen immer darauf achten, dass ihr Lieferant ein Absauggebläse zum Absaugen der Luft (beim Gewebetank nicht erforderlich) verwendet. Außerdem sollte die Heizungsanlage, aus sicherheitstechnischen Gründen etwa 3 Stunden vor Befüllen des Lagerraums, ausgeschaltet werden.
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Ist die Versorgungs-Sicherheit gewährleistet?
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| Allein in deutschen Wäldern wachsen jährlich über 60 Millionen Festmeter Holz nach. Wir nutzen hiervon nicht einmal 2/3. Das heißt, über 20 Millionen Festmeter Holz verrotten jährlich ungenutzt in Deutschland.
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Zu welchen Preisen bekomme ich Pellets?
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Der Pelletspreis schwankt je nach Jahreszeit und Anbieter zwischen etwa 150 und 190 Euro pro Tonne. Der Verein C.A.R.M.E.N. e.V. aus Straubing (www.carmen-eV.de) ermittelt hierzu monatlich die Preisentwicklung am Pelletsmarkt. Es empfiehlt sich Angebote von mehreren Anbietern einzuholen und zu vergleichen. Beim Vergleich sollten Sie u.a. beachten: Preis pro Tonne je nach Gesamtbestellung? inclusive 7% Mehrwertsteuer?, welche Qualitäts-Norm? (siehe hierzu Punkt: Welche Pellets-Normen gibt es?), fallen darüber hinaus noch Einblas-, Anschlauch- oder Transportpauschalen an? Sonstige Zusatzkosten?
Grundsätzlich sind die Preise in der warmen Jahreszeit günstiger. Auch über die Bestellmenge lässt sich ein besserer Preis erzielen. Schließen Sie sich deshalb für Ihre Bestellung mit weiteren Pelletsanlagen-Besitzern in ihrer Nähe zusammen. Pellets-Transporter haben oft ein Fassungsvermögen von bis zu 20 Tonnen. Dies reicht für mehrere Haushalte.
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Woran erkenne ich qualitativ gute Pellets?
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a) je glänzender und glatter die Pelletsoberfläche, desto besser
b) je weniger Längs- und Querrisse die Oberfläche aufweist, desto besser
c) je geringer der Staubanteil der Pelletslieferung, desto besser
d) je einheitlicher die Stückgröße der Pellets, desto besser
e) Tipp: Geben Sie einige Pellets in ein Glas Wasser. Sie werden sehen, dass sie auf den Glasboden absinken.
Ganz gleich, welche Qualität sie haben. Wichtig ist jedoch, dass das Wasser nicht verfärbt
bleibt, sondern wieder klar wird. Dies ist ein Zeichen dafür, dass Ihre Pellets eine gute Konsistenz haben.
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Welche Pellets-Normen gibt es?
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Beim Kauf von Pellets sollte man darauf achten, dass die Pellets der DIN 51731, der DIN plus oder der ÖNORM
M 7135 (Österreich) entsprechen. Diese sichern die Qualität der Pellets und schließen Verunreinigungen aus.
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Wie muss ich Pellets lagern?
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| Pellets müssen Sie trocken lagern. Sie dürfen nicht mit Wasser in Berührung kommen, weil sie es aufsaugen und anschließend aufquellen würden. Bei feuchten Kellerwänden bietet sich deshalb ein Gewebetank an.
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Wie ist der Energie-Gehalt von Pellets?
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| Mit einem Energiegehalt von fünf Kilowattstunden pro Kilogramm entsprechen zwei Kilogramm Pellets etwa einem Liter Heizöl oder einem Kubikmeter Erdgas.
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Wie ist der Energie-Einsatz bei Pellets?
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Der Energie-Einsatz zu ihrer Herstellung aus Restholz liegt bei nur drei Prozent ihres Energiegehalts. Im Vergleich: Bei Erdgas oder Erdöl beträgt dieser Anteil immerhin zehn Prozent.
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Was passiert beim Verbrennungs-Vorgang?
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Bei der Verbrennung von Holz unterscheidet man verschiedene Phasen: Erwärmung und Trocknung, Entgasung und thermische Zersetzung sowie die eigentliche Verbrennung. Holz brennt niemals von selbst. Erst die aus dem Holz entweichenden Gase sind brennbar. Der Vergasungs-Prozess setzt bei Temperaturen um die 150 Grad Celsius ein. Mit steigender Temperatur treten zuerst Wasserdampf und Sauerstoff aus. Der Flammpunkt liegt je nach Güte des Holzbrennstoffes zwischen 230 und 280 Grad Celsius. Danach werden auch die Feststoffe Zellulose und Lignin zu Gas. Diesen Vorgang bezeichnet man als Primärverbrennung. Den energiereichen Holzgasen wird nun Sekundärluft zugeführt, wodurch sich diese erst entzünden und bei Temperaturen ab 240 Grad Celsius verbrennen und Wärme freisetzen.
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